Die Black Mollys

Ambient-Indian-Chill-Musik

Die Black Mollys Band

“Die Black Mollys”, gegründet 2003, das ist Rock mit deutschen Texten. Gut ausgearbeitet, hier und da mit Anleihen von Ska, Punk bis Metal oder New Wave, aber durch und durch rockig und psychedelisch zugleich. Das freilich ist so eingängig wie teilweise erschreckend, es werden Klischees absichtlich bedient, mit einem gehörigen Schuss Selbstironie. 2003 wurde mangels Schlagzeug noch auf Schüsseln, Töpfen und Eimern gespielt.

Inzwischen musikalisch wesentlich entwickelter präsentiert die Band unter anderem Momentaufnahmen des Großstadtlebens, im Vorübergehen adaptierte Gefühle, eingefangen in Musik, die sich selbst nicht einfangen lässt, sondern uns in den Moment einfängt und tanzen lässt, abtanzen, bis alle Spannungen raus sind, der angespannte Tunnelblick weicht und man von der Lust erlöst ist.
Die Hände immer an den Instrumenten halten sie was ihr Name verspricht: ein Cocktail, dessen Genuss erst Schärfe dann Entspannung bietet. Das ist Rock in Reinform, mit breit ausgespielten Gitarren- und Schlagzeugsoli, aber ohne Zusätze und Schnörkel, vom Ballast diverser Szenen befreit und auf das Eigentliche zurückgeführt: Rock, Rock und nochmals Rock, weit jenseits von Muskel- und anderen Katern.

“Die Black Mollys”, Lars Jähner am Schlagzeug und Keyboard, Denny Grube am Bass und Gesang, Conrad Knorr an der Gitarre, Sitar und Gesang, sind wahrscheinlich die jüngste Band in der Stadt die es schon am längsten gibt, denn begonnen haben sie im Alter von 12 Jahren. Nun sind 10 Jahre vergangen, die Band hat sich entwickelt und bietet nun ihr umfangreiches Repertoire an.

Facebook