Category Archives: Programm

Zur Gestaltung der neuen Wirklichkeit haben sich die versprengten überlebenden Künstler im Werk4 in Buckau niedergelassen. An keinem anderen Ort der Stadt finden sich mehr Ressourcen, die im Überlebenskampf und beim Wiederaufbau dienlich sein können. Inmitten der tonnenschweren Überreste alter Industriebrachen sind sie zudem durch Stahl und Beton geschützt vor dem, was die Katastrophe vielleicht ausgelöst haben könnte …

Fest steht, dass nur Gemeinschaft und Kreativität ihnen Kraft bieten, ihr Leben Tag für Tag in dieser kargen Umgebung zu bestreiten. Und doch ist ein jeder Individualist, herausragend in der geleisteten Arbeit und wenn es um den Beitrag zur Bewältigung der gewaltigen Herausforderungen geht, voller Engagement bei der Sache. also immer die augen offen halten vielleicht begegnet ihr dann eines tages einem der Bucktopianer …

Michael Schneider

michael schneider

Nach einem gefährlichen Zwischenfall im Magnetawerk II der ostsibirischen Goldküste zerbrach das Schutzschild zur außeräquatorialen Ebene vom zweiten Versuch des Planeten Erde.
Mit verheerenden Folgen.

Nachdem die Menschheit in fünf Qualitätsstufen zerbrach, war es die unterste von ihnen, die die Magnetawerke errichtete um ihre Unabhängigkeit zu erreichen und zu schützen. Da innerhalb von 50 Jahren ein gewaltiger Krieg ausbrach, der den Planeten zu verzehren schien und dessen Bewohner als Nahrung und Werkzeuge missbrauchte, begannen die Magnetawerke als Schutzwelt umgeformt zu werden. Professor Worbat Schneider und Doktor Michael Wellaformanta erschufen eine Methode ein Energiefeld zu erschaffen, in welchem die Bewohner der Magnetawerke in Schutz vor dem Krieg weiter leben konnten.
Bei einem versehentlichen Stromausfall stoppten die Maschinen, das Energiefeld erlosch für kurze Zeit und die Blasmusikaloiden drangen in die Biosphäre der Magnetawerke ein. Diese Wesen waren das Letzte was auf dem offenen Planeten übrig blieb. Verformte und skurrile Gestalten, die Ihren ehemaligen Herrschern treu deren Weisheit posaunten und prunkvoll beschenkt wurden.
Ein fürchterliches Gemetzel begann.

So begaben sich die beiden Wissenschaftler in ihre Dronenkapsel „Michael Schneider XS75zz“.
Mit ihren unbeschreiblich tieffrequenten Wellen, welche aus den doppelt gestanzten Stampfwoofern den Blasmusikaloiden entgegen gedonnert wurden, konnten sie Zeit zur erneuten Energieaufnahme gewinnen und den Angriff zerschlagen.
Indes gelang nun ein Hilferuf vom Orbit BUCKTOPIA in die Zentrale der Wissenschaftler und bat diese um Bass und Drones, gestanzt in einem treibenden Beat um die zentrale Balance des Universums neu zu kalibrieren.

Der Sandmann

Im Mittelpunkt seines Angebots „Sandkunstspiel“ steht die Animation der Gäste zur Gestaltung eines eigenen Sandbildes an der Sandsiebar. Dieses Sandförmchen kann man im Ergebnis später Zuhause an die Wand hängen. Aus den Sandgruben um Quedlinburg siebte er die in goldene Abendstimmungen getränkten Sande, mit denen er Eure Bildideen bekleiden wird. Außer den technischen Voraussetzungen gebe ich die Erfahrungen und die Ideen weiter, die mit den Materialien und in der Interaktion bisher gemacht wurden. (Zitat : “ Buddeln für Fortgeschrittene“ )

die Sandsiebar und der Sandmann

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E (E-Gruppe Berlin)

Installation „Schreiraum“

Die Projektionen im Raum sind mit Geräuschtriggern versehen und laden den Zuschauer ein zum KREISCHEN | FIEPEN | BRÜLLEN | HUSTEN | SCHNALZEN | ZISCHEN | PFEIFEN | STAMPFEN | PIEPSEN | KLATSCHEN | STÖHNEN | SUMMEN | KRÄCHZEN | KRACH + TIERGERÄUSCHE MACHEN… Überdies erzeugt die lange Reihe der – von E permanent aktualisierten – Logoübersetzungen großer Brands und Companies (KAPITALISMUSKRITIK! Yeah!) diverseste Reaktionen.

E (E-Gruppe Berlin) Logo

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Sebastian Darmer

Als exotischer Wander Wessi möchte Sebastian Darmer die Besucher mit seinen Gemälden und Skulpturen entzücken. Der gebürtige Schwabe wird in den nächsten Tagen die Zuflucht erreichen und zu diesem Zweck mit der Produktion seiner Werke beginnen. (Welchen Gefahren er auf seinem Weg in die Endzeit bisher schon trotzen musste ist deutlich auf dem Bild zu sehen.) Nach kreativer Selbstfindung und mehrerer Ausstellungen in der Nähe von Osnabrück findet Sebastian in Bucktopia nun erneut seine neue künstlerische Heimat.

Sebastian Darmer

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