Author Archives: Karsten Heller

Matthias Jochmann – „Die Nacht kurz vor den Wäldern“

Ein Mann läuft nachts durch den Regen. Man erfährt nicht seinen Namen. Nur, dass er ein Fremder ist. Einer, der nicht hingehörte, wo er lebte. Einer, der versucht, nicht aufzufallen als der, der er ist. Einer, der einen Platz zum Schlafen braucht. Immer wieder verjagt und heimatlos begibt er sich auf die Suche nach einem Zimmer und einem Gesprächspartner. Um zu reden, und um ein Mal still stehen zu können, trotz des Regens, der ihn außer Gefecht setzt. „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ öffnet in einer Suada den Blick auf eine verstörende Welt, die hinter dem Alltag lauert. Der abgründige Monolog machte den französischen Autor Bernard-Marie Koltès 1977 beim Festival in Avignon schlagartig berühmt.

Matthias Jochmann_Bild

© Fabian Hammerl

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Mime Intime – Solo Programm „Laute Stille“

LAUTE STILLE eine Kontroverse für Sich? Elias Liermann alias Elastisch gelingt mit seinem visuellen Theater eine wundervolle Brücke zwischen der puren Darstellungskraft und dem Geist der eigenen Phantasie des Zuschauers. Welche Illusionen und Geschichten er auch bereitstellt, es bleibt das Geheimnis dieses einzigartigen Genres, der Pantomime.

Mime Intime - FotoFoto: Wolfgang Amadeus van d´Böhm

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Darwin Dante

Vita

1962 als Kind von Vertriebenen in Köln geboren.

Hauptschüler, Handwerker, Techniker, Diplom-Ingenieur der Elektrotechnit/Nachrichtentechnik und tätig als Anwendungsinformatiker.

Lange Zeit arbeitete er in der Automatisierung von Fließbandstraßen und kennt die Probleme der schwindenden Industriearbeit aus eigener Anschauung.

Als Vorstandsvorsitzender ist er tätig in zwei Bildungsvereinen, die folgende Internetseiten betreiben:

http://5-stunden-woche.de/

http://die-basisdemokraten.de/

 

Bisherige Veröffentlichungen

Die 5-Stunden-Woche

Die Wurzeln der Herrschaft

Prinzipien einer Herrschaftsfreien Gesellschaft

Das Gründungskonzept einer Herrschaftsfreien Gesellschaft

Die neue Welt und das Ende der Lohnarbeit

Handbuch für basisdemokratisches Handeln

 

Fünf Positionen zur Endzeit

1. Ohne Vernunft, Einsicht und Friedfertigkeit ist Anarchie nicht machbar.

2. Der basisdemokratische Anarchismus öffnet das Tor zur Anarchie.

3. Der basisdemokratische Anarchismus muss vor der Krise des Kapitalismus als alternatives Modell zur Parlamentarischen Demokratie entwickelt, formuliert, getestet und als Netzwerk etabliert werden.

4. Für eine soziale Umwälzung benötigen wir die Produktionsmittel in einem möglichst unbeschadeten Zustand.

5. Die Entfesselung der Produktion ist der Beginn einer Sozialen Evolution.

 

Die Vorträge

1. Das Wetterleuchten der Endzeit

Die zügellose Plünderung der Ressourcen, das rasante Aussterben vieler Arten und die sich anbahnende ökologische Katastrophe sind das Wetterleuchten der Endzeit. Unfrei und Gefangen agieren Menschen in ihren wirtschaftlichen Rollen, die ihnen das System des weltweiten Kapitalismus diktiert. Nur wenig Spielraum bleibt für vernünftige Entscheidungen außerhalb der wirtschaftlichen Rollen. Gnadenlos zur Konkurrenz getrieben bricht sich eine rücksichtslose Verdrängung Bahn. Die Automatisierung der industriellen Produktion lässt Arbeit und gute Einkommen schwinden. Wegen des Wettbewerbs müssen die Waren billiger werden und die Einkommen schrumpfen zur Hungerlöhnen. In zunehmend mehr Staaten bricht die Selbstversorgung durch Subsistenzwirtschaft zusammen und Millionen brechen auf, um in den wenigen verbliebenen Industrienationen Arbeit, Einkommen und Glück zu suchen. Völker, Religionen und Nationen liegen im Wettbewerb. Ein brutaler Nationalismus erblüht, der die Eingesessenen gegen die Wirtschaftsflüchtlinge treibt. Der Krieg um die Ressourcen hat begonnen und die Dynamik des Kapitalismus treibt die Menschen in neue blutigere Rollen der Unfreiheit.

 

2. Der basisdemokratische Anarchismus leicht erklärt zum Mitmachen

Der basisdemokratische Anarchismus zeigt, wie eine Direkte Demokratie über wählbare Ausschüsse organisiert werden kann und wie sich Abstimmungen europaweit innerhalb von 6 Wochen durchgeführt lassen. Beschrieben wird die Struktur einer basisdemokratischen Gesellschaft, die in ihrer grundsätzlichen Organisation jedoch eine anarchistische ist. Am Ende wird das Modell so aufgeschlüsselt, dass als letzter Unterschied zwischen Basisdemokratie und Anarchie nur noch die Interpretation dessen bleibt, wie mit dem Ergebnis einer (Volks-) Abstimmung umgegangen wird.

Mit diesem Modell lassen sich nicht nur selbstverwaltete Betriebe aufbauen, sondern selbstversorgende Dörfer und Städte können zu einem selbstversorgenden Netzwerk zusammengeschlossen werden, womit eine Grundlage für die Entfesslung der Produktion entstehen würde.

holleW.

Der gebürtige Magdeburger Holger Wenke ist seiner Heimatstadt bis heute treu geblieben und treibt sein Lebenswerk (endlich) aus Buckau voran. Besonders intensiv beschäftigt er sich mit der Erschaffung von Skulpturen aus vermeintlichem Schrott. Aus verschiedensten metallischen Überresten formt er wundersame Wesen im Spannungsfeld zwischen Phantasie und Abstraktion. Natürlich darf auch ein Urgestein wie er nicht in der Endzeit fehlen und wird vor Ort Arbeiten präsentieren aber auch Neues erschaffen.

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Guaia Guaia

Die beiden Musiker Elias und Luis leben auf der Straße – freiwillig. Seit zwei Jahren reisen sie durch Deutschland und spielen von Hamburg bis Oberammergau Konzerte auf den Plätzen und Straßen des Landes. In drei umgebauten Fahrrädern haben sie ihre Habseligkeiten und ihr Equipment verstaut: Boxen, Laptop, Gitarre, Posaune und ein Dieselgenerator.

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